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Grafikkarten Rangliste für Desktop-CPUs von Intel

Da Grafikkarten ohne umfassende Fachkenntnisse nur schwer einzuschätzen sind, leistet unsere Top-50-Liste der besten GPUs bei der Wahl eines neuen Modelles gute Dienste. Generell gilt: Alle unter den ersten 20 platzierten Karten der Grafikkarten-Rangliste sorgen bei Spielen in der beliebten Auflösung 1.920 x 1.080 für ausreichend Leistung. Die schnellsten Grafikadapter auf der Liste eignen sich auch für deutlich höhere Auflösungen sowie maximale Kantenglättungs-Optionen. Vorsicht aber bei den schnellen Dual-GPU-Modellen: Microruckler und Treiberprobleme können hier unter Umständen den Genuss der viele hundert Euro teuren Karte etwas trüben. Generell gilt zudem: Die schnellsten Modelle einer neuen Baureihe sind zumeist so schnell wie das Dual-GPU-Topmodell der letzten Generation. Im Zweifel also lieber das schnellste Single-GPU-Modell kaufen und nach einem Jahr, dem üblichen Produktzyklus in der Branche, auf das neue Topmodell aufrüsten. Zumal diese Taktik Geld spart: Die alte Grafikkarte lässt sich nach dieser Zeit zumeist noch recht effektiv verkaufen.

Rang Bezeichnung Codename Shader Taktraten (Turbo) Speicher DirectX TDP - Energieaufnahme (max.) Amazon Alternate
1 Nvidia Geforce GTX 690 2x GK104 2x 1536 915 MHz (1019 Mhz) 2x 2048 MB, 2x 256 Bit GDDR5 DX 11.1 300 Watt günstig kaufen! günstig kaufen!
2 Nvidia Geforce GTX 590 2x GF110 2x 512 607 Mhz/1215 Mhz 2x 1536 MB, 2x 384 Bit GDDR5 DX 11 365 Watt günstig kaufen!
3 AMD Radeon HD 6990 2x Cayman Antilles 2x 384 830 Mhz 2x 2048 MB, 2x 256 Bit GDDR5 DX 11 375 Watt günstig kaufen! günstig kaufen!
4 AMD Radeon HD 7970 Ghz Tahiti XT2 2048 1000 Mhz (1050 Mhz) 3072 MB, 384 Bit GDDR5 DX 11.1 250 Watt günstig kaufen! günstig kaufen!
5 Nvidia Geforce GTX 680 GK104 1536 1006 Mhz (1058 Mhz) 2048 MB, 256 Bit GDDR5 DX 11.1 195 Watt günstig kaufen!
6 AMD Radeon HD 7970 Tahiti 2048 925 Mhz 3072 MB, 384 Bit GDDR5 DX 11.1 250 Watt günstig kaufen! günstig kaufen!
7 Nvidia Geforce GTX 670 GK104 1344 915 Mhz (980 Mhz) 2048 MB, 256 Bit GDDR5 DX 11.1 173 Watt günstig kaufen! günstig kaufen!
8 AMD Radeon HD 5970 2x RV870 Hemlock 2x 320 725 Mhz 2x 1024 MB, 2x 256 Bit GDDR5 DX 11 294 Watt günstig kaufen!
9 AMD Radeon HD 7950 Tahiti 1792 800 Mhz 3072 MB, 384 Bit GDDR5 DX 11.1 200 Watt günstig kaufen! günstig kaufen!
Nvidia Geforce GTX 660 TI GK104 1344 915 Mhz (980 Mhz) 2048 MB, 192 Bit GDDR5 DX 11.1 165 Watt günstig kaufen!
10 Nvidia Geforce GTX 580 GF110 512 772 Mhz / 1544 MHz 1536 MB, 384 Bit GDDR5 DX 11 244 Watt günstig kaufen! günstig kaufen!
11 AMD Radeon HD 7870 Pitcairn 1280 1000 Mhz 2048 MB, 256 Bit GDDR5 DX 11.1 175 Watt günstig kaufen! günstig kaufen!
Nvidia Geforce GTX 660 GK106 960 980 (1033 Mhz) 2048 MB, 192 Bit GDDR5 DX 11.1 140 Watt günstig kaufen!
12 Nvidia Geforce GTX 570 GF110 480 732 Mhz / 1464 Mhz 1280 MB, 320 Bit GDDR5 DX 11 219 Watt günstig kaufen! günstig kaufen!
13 AMD Radeon HD 6970 Cayman 384 880 Mhz 2048 MB, 256 Bit GDDR5 DX 11 250 Watt günstig kaufen!
14 Nvidia Geforce GTX 480 GF100 480 700 Mhz / 1401 Mhz 1536 MB, 384 Bit GDDR5 DX 11 250 Watt günstig kaufen!
15 Nvidia Geforce GTX 560 TI 448 Cores GF110 448 723 Mhz / 1464 Mhz 1280 MB, 320 Bit GDDR5 DX 11 225 Watt günstig kaufen! günstig kaufen!
16 AMD Radeon HD 7850 Pitcairn 1024 860 Mhz 2048 MB, 256 Bit GDDR5 DX 11.1 130 Watt günstig kaufen! günstig kaufen!
17 AMD Radeon HD 6950 Cayman 352 800 Mhz 2048 MB, 256 Bit GDDR5 DX 11 200 Watt günstig kaufen!
18 ATI Radeon HD 5870 Cypress 320 850 Mhz 1024 MB, 256 Bit GDDR5 DX 11 188 Watt günstig kaufen!
19 Nvidia Geforce GTX 560 TI GF114 384 822 Mhz / 1645 Mhz 1024 MB, 256 Bit GDDR5 DX 11 170 Watt günstig kaufen! günstig kaufen!
20 Nvidia Geforce GTX 470 GF100 448 607 Mhz/1215 Mhz 1280 MB, 320 Bit GDDR5 DX 11 225 Watt günstig kaufen!
21 Nvidia Geforce GTX 295 2x GT200b 2x 240 576 Mhz / 1242 Mhz 2x 896 MB, 2x 448 Bit GDDR3 DX 10 290 Watt
22 ATI Radeon HD 4870 X2 2x R700 2x 160 750 Mhz 2x 1024 MB, 2x 256 Bit GDDR5 DX 10.1 270 Watt
23 AMD Radeon HD 6870 Barts 224 900 Mhz 1024 MB, 256 Bit GDDR5 DX 11 151 Watt
24 Nvidia Geforce GTX 560 GF114 336 810 Mhz / 1620 Mhz 1024 MB, 256 Bit GDDR5 DX 11 150 Watt
25 ATI Radeon HD 5850 Cypress 288 725 Mhz 1024 MB, 256 Bit GDDR5 DX 10.1 170 Watt
26 ATI Radeon HD 4850 X2 2x R700 2x 160 625 Mhz 2 x 1024 MB, 256 Bit GDDR3 DX 10 230 Watt
Nvidia Geforce GTX 465 GF100 352 607 Mhz / 1215 Mhz 1024 MB, 256 Bit GDDR5 DX 11 200 Watt
27 Nvidia Geforce GTX 460 / 1GB GF104 336 675 Mhz / 1350 Mhz 1024 MB, 256 Bit GDDR5 DX11 160 Watt
28 AMD Radeon HD 6850 Barts Pro 192 775 Mhz 1024 MB, 256 Bit GDDR5 DX 11 127 Watt
31 Nvidia Geforce GTX 460 / 768 MB GF104 336 675 Mhz / 1350 Mhz 768 MB, 192 Bit GDDR5 DX 11 150 Watt
32 Nvidia Geforce GTX 285 GT200b 240 648 Mhz / 1476 Mhz 1024 MB, 512 Bit, GDDR3 DX 109 204 Watt
33 ATI Radeon HD 5830 Cypress 224 800 Mhz 1024 MB, 256 Bit GDDR5 DX 11 175 Watt
34 AMD Radeon HD 7770 Cape Verde 640 1000 Mhz 1024 MB, 128 Bit GDDR5 DX11.1 100 Watt
Nvidia GTX 280 GT200 240 602 Mhz / 1296 Mhz 1024 MB, 512 Bit, GDDR3 DX 10 236 Watt
35 Nvidia Geforce GTX 275 GT200b 240 633 Mhz / 1404 Mhz 896 MB, 448 Bit GDDR3 DX 10 219 Watt
36 AMD Radeon HD 6790 Barts LE 160 840 Mhz 1024 MB, 256 Bit GDDR5 DX 11 150 Watt
37 ATI Radeon HD 4890 RV790 160 850 Mhz 1024 MB, 256 Bit GDDR5 DX 10.1 190 Watt
ATI Radeon HD 4870 RV770 160 750 Mhz 512 MB, 256 Bit, GDDR5 DX 10.1 157 Watt
38 Nvidia Geforce GTX 9800 GX2 2x G92 2 x 128 600 Mhz / 1512 Mhz 2 x 512 MB, 256 Bit GDDR3 DX 10 197 Watt
39 Nvidia Geforce GTX 260 / 216 GT200 216 576 Mhz / 1242 Mhz 896 MB, 448 Bit GDDR3 DX 10 182 Watt
40 Nvidia Geforce GTX 550 Ti GF116 192 900 Mhz / 1800 Mhz 1024 MB, 192 Bit GDDR5 DX 11 116 Watt
41 AMD Radeon HD 6770 Juniper 160 850 Mhz 1024 MB, 128 Bit GDDR5 DX 11 108 Watt
42 AMD Radeon HD 5770 Juniper 160 850 Mhz 1024 MB, 128 Bit GDDR5 DX 11 108 Watt
Nvidia Geforce GTX 650 GK107 384 1058 Mhz 1024 MB, 128 Bit GDDR5 DX 11.1 52 Watt
43 AMD Radeon HD 7750 Cape Verde 512 800 Mhz 1024 MB, 128 Bit GDDR5 DX 11.1 55 Watt
44 Nvidia Geforce GTX 260 GT200 192 576 Mhz / 1242 Mhz 896 MB, 448 Bit GDDR3 DX 10 180 Watt
45 ATI Radeon HD 4870 RV770 160 750 Mhz 1024 MB, 256 Bit GDDR5 DX 10.1 157 Watt
46 ATI Radeon HD 3870 X2 R680 2 x 64 825 Mhz 2x 512 MB, 256 Bit GDDR3 DX 10 190 Watt
47 AMD Radeon HD 6750 Juniper 144 700 Mhz 1024 MB, 128 Bit GDDR5 DX 11 86 Watt
48 ATI Radeon HD 5750 Juniper 144 700 Mhz 1024 MB, 128 Bit GDDR5 DX 11 86 Watt
49 Nvidia Geforce GTS 450 GF106 192 783 Mhz / 1566 Mhz 1024 MB, 128 Bit GDDR5 DX 11 106 Watt
50 Nvidia Geforce GTS 250 G92b 128 738 Mhz / 1863 Mhz 1024 MB, 256 Bit GDDR3 DX 10 150 Watt


Soll ein PC nicht nur für schnöde Büroarbeiten und ein wenig Internet-Surfen genutzt werden sondern auch für grafisch aufwändige Spiele, kommt schnell der Wunsch nach einer flotten Grafikkarte auf. Auf den ersten Blick scheint die Aufgabe leicht: Einfach ein teures Modell kaufen, der Rest wird dann schon passen. Allerdings ist die Produktvielfalt auf dem Grafikkartenmarkt fast unüberschaubar groß. Zahlreiche Hersteller streiten hier um die Gunst potentieller Kunden - zumeist mit bunten Verpackungen, markigen Werbesprüchen und beeindruckend klingenden technischen Daten. Ein wenig übersicht im Dschungel der Grafikkarten tut allerdings Not, zu sehr unterscheiden sich selbst Karten der aufeinander folgenden Generationen, zu sehr liegt der Teufel oft im Detail. Zwischen einer lauten und überteuerten Grafikkarte mit durchschnittlicher Leistung und einem leisen aber kraftvollen Modell liegen oft nur wenige Buchstaben oder eine einzige Ziffer im Produktnamen.

Kaufberatung für Grafikkarten - darauf sollte geachtet werden!

Eine gute Nachricht für verwirrte Grafikkarten-Käufer gibt es aber: Die Auswahl der GPU-Hersteller ist mit den Jahren stark geschrumpft. Eiferten vor einigen Jahren noch zig verschiedene GPU-Produzenten um die Wette sind inzwischen nur noch AMD (ehemals ATI) und Nvidia übrig geblieben. Die Zeiten unterschiedlicher Schnittstellen wie PCI, AGP oder PCI-Express sind ebenfalls vorbei, moderne Karten finden ausschließlich im PCIe Platz. Den Mangel an GPU-Produzenten machen die beiden verbleibenden allerdings mit einer Vielzahl unterschiedlicher Modelle innerhalb einer Serie wieder wett. Teils erscheinen mehr als 15 verschiedene Modelle einer Serie, mit drastischen Leistungsunterschieden. Und sogar CPU beherbergen mittlerweile Grafikeinheiten, die zumindest die Einsteigerklasse und die untere Mittelklasse der gesteckten Modelle erfolgreich duellieren.  

Vor dem Kauf einer neuen Grafikkarte sollten einige Fragen stehen

  • Wofür wird der PC genutzt?
  • Wenn gespielt werden soll, mit welcher Auflösung arbeitet der Monitor?
  • Wird mehr als nur ein Bildschirm eingesetzt oder kommt eine 3D-Brille wie Nvidias 3D-Vision zum Einsatz?
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    Die richtige Kombination aus Hardware und Grafikkarte

    Auch die restliche Hardware des Computers spielt durchaus eine Rolle - ein uraltes System mit einem Einkern-Prozessor und wenig RAM mit einer modernen Highend-Grafikkarte zu bestücken ergibt nur wenig Sinn, da der Prozessor die Grafikkarte stark ausbremsen würde. Generell wird immer wieder vom Ausbremsen gesprochen. Tatsächlich benötigt eine flotte Grafikkarte auch eine adäquate CPU, da der Grafikchip ansonsten auf die Daten des Prozessors warten müsste - die beiden Komponenten arbeiten stets im Team. Eine langsame Grafikkarte wird allerdings durch einen flinken Prozessor nicht gleich spieletauglich. Als Grundsatz gilt aktuell: Ein halbwegs aktueller Prozessor mit vier Rechenkernen und einer Taktrate nicht unter 2,5 Gigahertz sollte im PC stecken, damit schnelle Grafikkarten auch entsprechend ihrer Leistung mit Daten gefüttert werden. Ebenfalls oft gehört sind Begriffe wie "Shadereinheiten". Diese werden gerne als Maßeinheit für die Leistung einer Grafikkarte genutzt - je mehr desto besser. Doch dieser Ansatz funktioniert nicht, denn Shader ist nicht gleich Shader. Bei den Shadereinheiten handelt es sich um einzelne, stark spezialisierte Recheneinheiten innerhalb der Grafikkarte. So wie ein Prozessor aus CPU-Kernen und einem Zwischenspeicher besteht, wird eine GPU aus Shadereinheiten und ebenfalls einem Zwischenspeicher aufgebaut. Nur dass diese Shader weniger komplex sind im Vergleich zu einem CPU-Kern - die Menge macht es. Nun gibt es aber dennoch Unterschiede im Aufbau, so dass die Shaderanzahl unter den beiden großen Herstellern AMD und Nvidia und mittlerweile sogar innerhalb einer Produktgeneration der Hersteller nicht vergleichbar sind. AMD beispielsweise gruppierte lange Jahre seine Shader in Gruppen zu je 5 Untereinheiten, die jeweils einen komplexen Befehl oder bis zu fünf weniger komplexe Befehle abarbeiten konnten. So lässt sich im Idealfall die Auslastung besser steuern - das muss nur das Programm oder zumindest der Treiber ideal steuern, was oft nicht der Fall war. Mit der Radeon HD 69x0 stellte AMD diesen Aufbau auf maximal 4 Untereinheiten pro Shadereinheit um, was für etwas mehr Effektivität sorgte. Auch die Trinity genannten Mischungen aus CPU und Grafikeinheit nutzen diese VLIW4 genannte Architektur. Allerdings gibt AMD aus Werbegründen gerne die Anzahl aller Einheiten an und nicht die tatsächliche Menge der Shadereinheiten. So verfügt eine Radeon HD 6970 über 384 "echte" Shadereinheiten, da es sich aber um 4D-Einheiten handelt spricht der Hersteller gerne von 1.536 Shadereinheiten - wirkt gegenüber den "nur 512" Einheiten von Nvidias GTX 580 auch beeindruckender. Nun arbeitet Nvidia aber mit 1D-Einheiten, vollwertigen Shadern also ohne Untergruppen. Diese lassen sich leichter auslasten und erfordern weniger Feinschliff im Code, bieten aber zumindest auf dem Papier weniger Rohleistung. Dazu kommt zumindest bei Nvidia eine getrennte Taktung für die Shaderdomäne und den restlichen "Verwaltungsteil" der GPU. Die wichtigen Shadereinheiten wurden doppelt so schnell angesprochen wie der Rest der GPU, was einen enormen Performancegewinn versprach. Mittlerweile ist Nvidia allerdings - seit der Kepler-Generation - dazu übergegangen, die gesamte GPU mit nur einem Takt zu versehen, was für weniger Probleme bei der Produktion sorgt. Im Gegenzug wurde die Menge der Shadereinheiten stark erhöht. Vergleichbarkeit zwischen zwei Generationen? Keine Chance. Mehr Leistung - zum Glück sogar recht massiv. Auch AMD setzt mit der GCN-Architektur auf 1D-Shader und bietet hier sogar eine größere Menge als Nvidia.  

    Sind Grafikkarten mit mehr Speicher generell schneller?

    ähnliches gilt für den Speicher der Karten. Die oft gehörte Annahme "viel hilft viel" ist nur bedingt richtig. So benötigt eine Grafikkarte zumeist nur in hohen Auflösungen viel eigenen Speicher - eine Mittelklasse-Karte wird durch eine extrem hohe Speichermenge nicht schneller. Einsteigerkarten mit vielen Gigabyte langsamen Speichers sind dann letztlich nur eines: überteuert. Bei Highendkarten hingegen kann das eine oder andere zusätzliche Gigabyte nicht schaden. Wichtiger jedoch sind die Speicheranbindung und der Speichertyp. So ist GDDR5-RAM bei gleicher Anbindung doppelt so schnell wie GDDR3-RAM. Eine Karte mit 128 Bit breitem Speicherinterface und GDDR5-RAM ist also nicht langsamer als eine Karte mit 256 Bit Speicherinterface und GDDR3-Speicher. Vor allem Nvidia stattet einige Mittelklassekarten nur mit langsamen GDDR3-Modulen aus, hier ist Vorsicht geboten. Noch langsamer sind DDR3- oder gar DDR2-Speicher - für Gaming-Rechner sind solche Karten nicht zu empfehlen.  

    Wie viel Leistung braucht ein zur Grafikkarte passendes Netzteil?

    Die TDP gibt die maximal vom Hersteller vorgesehene Energieaufnahme an, übertaktete Modelle können aber problemlos (deutlich) mehr Energie konsumieren. Die notwendigen TDP-Werte der Grafikkarten sind ebenfalls in der Grafikkarten-Rangliste aufgeführt. Generell ist die TDP aber ein guter Richtwert um den eigenen Rechner zu planen - vor allem in Bezug auf das zu verwendende Netzteil. Vor allem die Wahl eines passenden Energielieferanten scheiden sich immer wieder die Geistert - was auch an den teils recht konservativen Empfehlungen der Grafikkartenhersteller liegt. Eventuell allerdings auch daran, dass bei Grafikkartentests fast immer der Gesamtverbrauch des kompletten Computers angegeben wird. So wird selbst für Mittelklassegrafikkarten vom Hersteller oft bereits ein Netzteil mit 500 oder mehr Watt empfohlen, auch wenn die Karte selbst nur maximal 150 Watt aufnimmt. Mit einer schnellen CPU, einem Mainboard, RAM, Laufwerken und einigen Peripheriegeräten am USB-Port kommt ein solcher Rechner dann auf eine maximale Energieaufnahme von 300 bis 350 Watt. Nun müssen die Grafikkartenhersteller sich aber absichern - da auf dem Markt viele Billig-Netzteile zu finden sind, die ihre angegebenen Wattzahlen nicht oder nur sehr kurz liefern können, werden lieber etwas übertriebene Angaben gemacht. So leisten einige Noname-Netzteile mit 750 Watt beworbener Leistung teils weniger als ein Markennetzteil mit 400 Watt. In Tests von Computermagazinen wie computerbase.de oder Gamestar kommen selbst übertaktete Highend-Rechner mit einer GTX 680 auf einen Gesamtverbrauch von weniger als 500 Watt. Wer sich für eine Multi-GPU-Lösung entscheidet und dann eventuell noch übertakten möchte, sollte allerdings ein etwas größeres Netzteil wählen. Generell gilt, dass am Energielieferanten besser nicht gespart werden sollte, das Netzteil ist nicht unerheblich für die Stabilität des gesamten Rechners.