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AMD Radeon RX480

AMD Radeon RX480

Nicht nur Nvidia, auch AMD startete im Jahr 2016 in ein neues Fertigungszeitalter. Der auf der Graphics Core Next (GCN) Architektur basierende Polaris-Chip wird in 14nm Strukturbreite hergestellt, was für höheren Takt und niedrigen Energiebedarf sorgt. Vor allem der Stromhunger war zuletzt ein oft kritisierter Punkt bei AMDs Grafikkarten. Während Nvidia mit Pascal zuerst den Highend-Markt teurer Luxusgrafikkarten bediente, setzt AMD bewusst auf die gehobene Mittelklasse um Polaris zu positionieren. Für Highend folgt mit Vega eine weitere neue GPU-Architektur.

Technische Details

Polaris 10, die größere der zwei Polaris-GPUs, kommt auf der RX480 mit 2.304 Shadereinheiten zum Einsatz. Getaktet ist die GPU mit 1.266 Megahertz, der wahlweise 4,0 oder 8,0 Gigabyte große GDDR5-Speicher ist mit 256 Bit und effektiv 8.000 Megahertz angebunden. AMD bietet ein Referenzmodell mit recht schlichtem Radiallüfter an, das allerdings weder bei der Leistung noch bei der Lautstärke mit den zahlreichen Partnerkarten mithalten kann und daher nur für extreme Sparfüchse überhaupt interessant sein dürfte – und natürlich für alle, die eh keinen Bedarf am AMD-Kühler haben weil die Karte für eine Wasserkühlung vorgesehen ist.

AMD setzt auf volle Kompatibilität zu DirectX12 und bietet mit der Funktion der sogenannten „asynchronen Shader“ die Möglichkeit, unter 3D-Schnittstellen wie Direct3D12 und Vulkan erstaunliche Leistungssprünge gegenüber DirectX11 zu demonstrieren. Vor allem wenn es an CPU-Leistung mangelt, bringt der Umstieg auf eine dieser modernen APIs einen sichtbaren Leistungssprung. Auch VR-Anwendungen können damit von sinkenden Mindestanforderungen profitieren.

Die Videoengine von Polaris ist auf dem neuesten Stand, beherrscht HDMI 2.0 inklusive HDCP2.2, Displayport 1.4 und kann alle aktuell relevanten Videocodecs (inklusive H.265) de- und encodieren ohne die CPU stark zu belasten. Damit eignet sich die GPU auch für Heimkino-PCs auf denen auch grafisch anspruchsvolle Spiele laufen sollen.

AMD sieht zwei Speichervarianten der RX480 vor: 4,0 Gigabyte und 8,0 Gigabyte GDDR5. Weitere Unterschiede gibt es zwischen diesen Karten nicht, weder bei der Shaderbestückung noch beim Takt. Zwar reichen für die meisten aktuellen Spiele auch 4,0 Gigabyte, mit Rise of the Tomb Raider steht aber bereits ein Titel im Regal, der von 8,0 Gigabyte profitiert. Die Karte mit der größeren Speicherbestückung ist daher nach Möglichkeit vorzuziehen.

Stromverbrauch

Polaris schlägt sich vor allem im Vergleich mit den Vorgänger-GPUs von AMD beachtlich was den Stromverbrauch angeht. Nvidia hingegen beweist, dass noch schnellere GPUs sogar mit noch weniger Energie auskommen können – die spürbar schnellere GTX 1070 gönnt sich etwa so viel Strom wie die RX480. Mit maximal 150 Watt liegt die Energieaufnahme der RX480 aber drastisch unter der einer ähnlich schnellen R9 390 aus der Vorgängergeneration.

AMD Radeon RX480 Partnerkarten

Als ausschließlich auf AMD-Karten spezialisierter Hersteller ist Sapphire so etwas wie AMDs Leib- und Magen-Boardpartner, was sich auch bei der RX480 in einer gelungenen Partnerkarte wiederspiegelt. Das Kühlsystem der Sapphire Nitro+ OC ist zwar nicht silent-tauglich aber effizient, der Takt steigt auf 1.342 Megahertz an. Ein Schalter auf der Karte bietet zudem die Wahl eines Silent-Modus, der auf 1.306 Megahertz limitiert, dafür aber für hörbar niedrigere Lüftergeräusche sorgt. 

Aufgrund des eher unbefriedigenden Referenzkühlers von AMD ist es nicht schwer, eine der Referenzkarte überlegene Partnervariante zu finden. Aus der Menge sticht die Powercolor Radeon RX480 Red Devil positiv heraus – sie bietet ebenfalls einen OC- und einen Silent-Modus, allerdings mit etwas geringeren Taktraten als bei Sapphire. Im Gegenzug arbeitet der Lüfter der Powercolor-Karte leiser, auch im OC-Modus.

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