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Nvidia Geforce GTX 1080

Nvidia Geforce GTX 1080

Nvidia GTX 1080

Die Nvidia Geforce GTX 1080 ist das 2016 auf den Markt gekommene Flaggschiff der neuen Pascal-Grafikarchitektur, mit der Nvidia erstmals den Sprung in eine Fertigung mit nur 16nm Strukturbreite wagte. Bis zum Erscheinen der GTX 1080 Ti bleibt die GTX 1080 das schnellste Consumer-Modell in Nvidias Grafikkarten-Portfolio, die noch schnellere Titan (Pascal) zielt schon aufgrund ihres exorbitant hohen Preises auf den Profimarkt.

Für euch schreibt:

Dennis Ziesecke ist tätig als freier Autor für GamersGlobal, Webedia (Gamestar Print, Gamestar Online), Computerbase.de und viele andere bekannte Hardware-Magazine. Gründer und Redakteur von VictoryPoint, der etwas anderen Seite des Internet.

GTX 1080 - Geforce Pascal

Geforce Pascal, dafür steht das Kürzel GP in der Typenbezeichnung GP104 der GTX 1080, ist der Nachfolger der Maxwell-Mikroarchitektur, auf der unter anderem die populäre Geforce GTX 970 basierte. Nvidia verkleinerte dazu die Fertigungsstrukturen auf nur noch 16 nm, was unter anderem für höhere Taktraten bei trotzdem geringerem Energiebedarf sorgt.

Technische Details

Die Geforce GTX 1080 nutzt 2.560 Shadereinheiten, die zusammen mit 160 Textureinheiten für eine beachtliche Grafikleistung sorgen. Der Chiptakt liegt bei Nvidias hauseigener „Founders Edition“, dem Referenzmodell also, bei 1.607 Megahertz, eine Boost-Funktion erhöht den Takt zudem dynamisch auf bis zu 1.733 Megahertz. Gegenüber der Geforce GTX 980 legt Nvidia also gut 500 Megahertz oben drauf – und kaschiert so ein wenig, dass sich beim eigentlichen Grafikchip ansonsten recht wenig getan hat.


Hinzugekommen ist allerdings eine überarbeitete Video-Engine, die nun auch UHD-Videos im H.265-Format de- und encodieren kann: Wichtig für UHD-Streaming via Netflix beispielsweise. HDMI 2.0 und Displayport 1.4 sorgen für Zukunftssicherheit bei den Anschlüssen. Ebenfalls neu auf dem Markt ist der bislang einzig bei der GTX 1080 genutzte Video-Speicher: Nvidia setzt auf GDDR5X, eine Weiterentwicklung des bekannten GDDR5-Grafikspeichers. GDDR5X verkraftet höhere Taktraten, was für einen gesteigerten Datendurchsatz und mehr Leistung führt. Angebunden ist der 8,0 Gigabyte große Speicher mit 256 Bit bei 10.000 Megahertz.

  GTX 1080 GTX 1070 GTX 980 GTX 970
Grafikchip GP104 GP104 GM204 GM204
Chiptakt (Basis/Boost) 1.607 / 1.733 MHz ? / 1.600 MHz 1.126/1.216 MHz 1.050/1.178 MHz
Shader-Einheiten 2.560 1.920 2.048 1.664
Fertigungsprozess 16 nm FinFET 16 nm FinFET 28 nm 28 nm
Rechenleistung 9 TFLOPS 6,5 TFLOPS 4,6 TFLOPS 3,5 TFLOPS
Videospeicher 8,0 GByte GDDR5X 8,0 GByte GDDR5 4,0 GByte GDDR5 4,0 GByte GDDR5
Speichertakt (effektiv) 10,0 GHz k.A. 7,0 GHz 7,0 GHz
Speicherinterface 256 Bit k.A. 256 Bit 256 Bit
Speicherbandbreite 320 GB/s k.A. 224 GB/s 224 GB/s
TDP 180 Watt 150 Watt 165 Watt 145 Watt
Release 27.05.2016 10.06.2016 19.09.2014 19.09.2014

Stromverbrauch

Beeindruckend ist der geringe Energiebedarf der Pascal-GPU: Die Geforce GTX 1080 nimmt selbst unter Last weniger als 200 Watt aus dem Netzteil auf, mit speziell selektierten Chips erreicht Nvidia in Notebooks sogar einen nur halb so hohen Wert. PCIe-Karten für den Desktop arbeiten aber auch mit 200 Watt vergleichsweise sparsam, angesichts der hohen Leistung in allen gängigen Spielen und bei 3D-Anwendungsprogrammen.

Nvidia GTX 1080 Partnerkarten

Noch schneller als die Karten der Founders Edition arbeiten Partnerkarten wie die Gigabyte G1 Gaming oder die Asus Strix OC Edition. Diese Karten nutzen optimierte Kühlsysteme für eine geringe Lautstärke auch unter voller Last. Angenehmer Nebeneffekt der so gesenkten Temperaturen: Die Hersteller takten die Karten bereits von Werk und von der Garantie abgedeckt etwas höher als Nvidia. So arbeitet die Gigabyte G1 Gaming mit einem Basistakt von 1.721 Megahertz, die Asus Strix OC Edition sogar mit 1.784 Megahertz (Founders Edition: 1.607 Megahertz). Auch der Boost-Takt liegt mit 1.860 Megahertz (Gigabyte) beziehungsweise 1.936 Megahertz (Asus) spürbar höher als bei der Founders Edition (1.733 Megahertz).

Die 3D-Leistung reicht bei Spielen oft sogar für die anspruchsvolle 4K-Auflösung 2560p, wenn der CPU-Unterbau stimmt sind auch bei aktuellen Titeln oft mehr als 60 Bilder pro Sekunde realisierbar. Damit eignet sich die GTX 1080 auch perfekt für VR-Anwendungen mit HTC Vive und Oculus Rift: Kaum ein anderer Anwendungsbereich fordert die Grafikkarte so stark. Gegenüber der Founders Edition ist eine Custom-Modell beispielsweise von MSI, Asus oder Gigabyte vorzuziehen – für einen geringen Aufpreis bieten diese Karten mehr Leistung, eine leisere und effizientere Kühlung und damit eine längere Nutzbarkeit.

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